<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747</atom:id><lastBuildDate>Fri, 18 Dec 2009 14:24:26 +0000</lastBuildDate><title>Wandern im Fokus: Location Odenwald</title><description>Wanderessays - Wanderforschung - Wandertouristik</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>8</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-5454527805583611205</guid><pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-10-30T17:29:03.210+01:00</atom:updated><title>Winterhauch - Biografie eines Landstrichs</title><description>&lt;em&gt;(bd/mh)&lt;/em&gt; „Winterhauch - Biografie eines Landstrichs” lautet der Titel einer Exkursion, welche die Volkshochschule Neckar-Odenwald-Kreis in Kooperation mit dem Heimat- und Museumsverein Wagenschwend am Samstag, 31.10.2009, anbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Wagenschwend über die Wüstung Ferdinandsdorf zum Mühlenweiler Oberhöllgrund führt die Strecke. Der Geograph und Heimatforscher Michael Hahl beleuchtet vor Ort die Siedlungsgeschichte des Winterhauchs, beispielhaft gegenübergestellt werden die Orte Wagenschwend und das vor 160 Jahren aufgelöste Ferdinandsdorf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Themenwanderung führt vom Dorfmuseum Wagenschwend durch das Naturschutzgebiet Schwannewald und die Braunklinge zu den Ruinen von Unterferdinandsdorf, bergauf wird dann auch das sagenumwobene Felsenhaus besichtigt und ein Kurzabriss über das Räuberwesen im Odenwald vor 200 Jahren gegeben. Ihren Abschluss findet die Exkursion gegen 16.00 Uhr im historischen Gasthaus Holzners Mühle im Oberhöllgrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treffpunkt ist am Samstag, 31.10.2009, um 11:00 am Dorfgemeinschaftshaus in Wagenschwend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am darauf folgenden Sonntag, 01.11.2009, bittet die Volkshochschule zur Lesung im Atelier. Die in Mudau-Steinbach lebende Autorin Nele Tabler wird ihren Kriminalroman „Winterhauch”, den ersten Krimi, der im Hohen Odenwald spielt, um 19.00 Uhr im Balsbacher Atelier von Winfried Georg Barber vorstellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-5454527805583611205?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/10/winterhauch-biografie-eines-landstrichs.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-4270597755204134323</guid><pubDate>Sun, 06 Sep 2009 16:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-10-01T19:06:03.328+02:00</atom:updated><title>"Nur wo du zu Fuß warst...</title><description>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;...warst du wirklich."&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Am 04.10.09, ab 19 Uhr, liest Ulrich Grober im Naturpark Neckartal-Odenwald. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein exquisiter Journalist, ökologisch denkender Philosoph und hochkarätiger Universaldenker wirft mit anregenden Worten und begeisternden Analysen bunte Streiflichter auf das Wesentliche des Wanderns! Lesenswert, hörenswert - wenn Sie die empfehlenswerte Veranstaltung miterleben möchten: Wir freuen uns über Ihr Kommen!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eintritt an der Abendkasse: 4 Euro&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqPdWu5cykI/AAAAAAAAAQw/16f2g-ZmXFc/s1600-h/UGrober+GoetheWanderungGro%C3%9Fkochberg+Herbert+Schnierle-Lutz_kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5378385762626357826" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqPdWu5cykI/AAAAAAAAAQw/16f2g-ZmXFc/s400/UGrober+GoetheWanderungGro%C3%9Fkochberg+Herbert+Schnierle-Lutz_kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild: Buchautor Ulrich Grober auf der Goethe-Wanderung bei Großkochberg; Aufnahme: Herbert Schnierle-Lutz, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Grober &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken!&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mit dem populären Buch „Vom Wandern - neue Wege zu einer alten Kunst“ entstand 2006 ein Bestseller über eine wiederentdeckte Freizeitaktivität. Wanderglück, so die Botschaft des Autors Ulrich Grober, hängt nicht vom Logo an der Jacke ab. Seine eigenen Pforten der Wahrnehmung möglichst weit öffnen - für Natur und Landschaft und für seine innere Stimme - ist allemal wesentlicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Trendmarkt Wandertourismus setzt Grober den Akzent auf jene Individualität, die dem heutigen Wanderer entspricht: Wer leidenschaftlich wandert, ist Lebenskünstler, selten ein Freund von Pauschalen. Das Schweifen durch die Landschaft ist Kontrasterfahrung. In einer von den Maßregeln der Ökonomie gezeichneten Welt schafft das Wandern einen Kontrapunkt ökologischen Bewusstseins. Vielleicht liegt genau hierin das Geheimnis, warum jenseits von Kniebundhosen und Karohemden ein neuer Trend des eigenwilligen Gehens herangewachsen ist: Die Rückkehr zum menschlichen Schrittmaß spiegelt Sehnsucht nach Entschleunigung. Wandern ist individuelle Einübung in einen Lebensstil der Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SZ7H_Bf6q6I/AAAAAAAAAOg/tdPxw3CAu_Q/s1600-h/grober-cover.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304897296637012898" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 198px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SZ7H_Bf6q6I/AAAAAAAAAOg/tdPxw3CAu_Q/s320/grober-cover.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf Einladung des Naturparks Neckartal-Odenwald und des Projektbüros proreg kehrt Ulrich Grober in einen jener Naturräume zurück, in welcher sich seine eigene Vorliebe einst entwickelte. Seine Wanderbiografie begann nämlich im Odenwald - mit einem Gang „über buchenbestandene Kuppen an der Bergstraße hinauf zum Melibocus“, schreibt er. Und: „Das Neckartal ist zum Wandern paradiesisch. Ich kenne es von einigen Touren im Frühling, von Heidelberg aus, auf den Spuren der Romantiker. Fabelhaft.“ - Grobers Lesung in Eberbach dürfte fraglos auch ein fabelhafter Leckerbissen für all diejenigen werden, die das bewusste Schweifen durch die Natur ebenso lieben wie das geistreich wandernde Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;(Text: U.Grober/M.Hahl)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ort: Eberbach, Naturparkzentrum&lt;br /&gt;(wegen möglicher Änderungen bitte Tagespresse beachten!)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Termin: Sonntag, 04. Oktober 2009&lt;/strong&gt;, ab 19 Uhr&lt;br /&gt;Platzreservierung wird empfohlen:&lt;br /&gt;Naturpark-Geschäftsstelle, Tel. 0 62 71/7 29 85&lt;br /&gt;oder E-Mail: info@naturpark-neckartal-odenwald.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-4270597755204134323?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/09/nur-wo-du-zu-fu-warst.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqPdWu5cykI/AAAAAAAAAQw/16f2g-ZmXFc/s72-c/UGrober+GoetheWanderungGro%C3%9Fkochberg+Herbert+Schnierle-Lutz_kl.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-3907673446549890037</guid><pubDate>Sat, 05 Sep 2009 06:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-09-05T09:05:41.308+02:00</atom:updated><title>Wandertipp: "Lieblingsplatz" Breitenstein</title><description>&lt;em&gt;Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqIJ52kEoxI/AAAAAAAAAQg/OmooFmpPNLU/s1600-h/detail.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5377871794537800466" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 366px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqIJ52kEoxI/AAAAAAAAAQg/OmooFmpPNLU/s400/detail.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqIMp0JG7vI/AAAAAAAAAQo/m8B8Um9cEzM/s1600-h/DSC_0032.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5377874817544810226" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqIMp0JG7vI/AAAAAAAAAQo/m8B8Um9cEzM/s400/DSC_0032.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alte Kulturlandschaft Breitenstein -&lt;br /&gt;Verbissspuren von Weidetieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto: Dr. Stefan Zeeh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-3907673446549890037?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/09/auszug-rnz-serie-mein-lieblingsplatz.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SqIJ52kEoxI/AAAAAAAAAQg/OmooFmpPNLU/s72-c/detail.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-5148997846334382398</guid><pubDate>Sat, 05 Sep 2009 06:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-09-05T13:35:45.369+02:00</atom:updated><title>Wandertipp: Mühlenweiler im hellen Grund</title><description>- siehe auch Link &lt;a href="http://www.swr.de/swr1/bw/tipps/reiseausfluege/-/id=446360/nid=446360/did=3280746/1elujr5/index.html"&gt;SWR-Beitrag&lt;/a&gt; -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt so einige zauberhafte Plätze im Odenwald - ein ganz besonderer ist der Höllgrund, ein tief in die Buntsandstein-Schichten eingeschnittenes Bachtal am Fuße des Katzenbuckels, im südlichen Teil des Mittelgebirges gelegen und zur Verbandsgemeinde Waldbrunn gehörend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kgLYsAs1I/AAAAAAAAAGw/vgmx3t57Ntc/s1600-h/Muehlenhof_Haa%C3%9FscheMuehle_HAHL.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177204626616791890" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kgLYsAs1I/AAAAAAAAAGw/vgmx3t57Ntc/s320/Muehlenhof_Haa%C3%9FscheMuehle_HAHL.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Auch wenn die Höllgrunder Haushalte nur eine gute halbe Autostunde von Heidelberg oder Mosbach entfernt sind und durch Internet und DSL ohnehin längst globalen Anschluss gefunden haben. Doch im Landschaftsschutzgebiet "Höllgrund mit Eisigklinge und Scheuerklinge" lässt sich der Charakter einer alten Kulturlandschaft noch gut nachvollziehen, und zahlreiche Siedlungs- und Wirtschaftsspuren erzählen uns vor allem aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das historische Foto, das wohl etwa zu Beginn des 20 Jahrhunderts aufgenommen wurde, zeigt den "Mühlenhof", eine Jahrhunderte alte Ansammlung von bäuerlichen Gehöften im Unterhöllgrund. Zwei dieser Gebäude waren zeitweise - zum Zwecke des Getreidemahlens - mit Mühlrädern ausgestattet. Auf dem - heute nicht mehr vorhandenen - Fachwerkhaus Mitte rechts ist das über ein oberschlächtig betriebenes Mühlrad ablaufende Wasser zu sehen, das aus einem Kandel (gemauerter Wasserkanal) dem Mühlgraben zugeleitet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben diese dorfgemeinschaftlich genutzten Kandel aber waren es, die über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder auch zu Ärgernissen und Konflikten führten. Der "helle Grund" war stets ein Tal der Mühlen - und der Wiesenwässerung, und so dürfte das bereits seit der Erstdokumentierung eines Unterhöllgrunder Mühlenbetriebs im Jahr 1474 gewesen sein. Beide wirtschaftsgeschichtlichen Nutzungsweisen setzten ein ausgeklügeltes Kandel-System voraus, damit immer genug Wasser sowohl zur Bewässerung der Hangwiesen als auch zum Betreiben der Mühlräder vorhanden war. - Wie in vielen anderen Regionen, so ist auch im Unterhöllgrund ein aktenkundiger Mühlenstreit belegt, der sich im frühen 19. Jahrhundert abspielte: Die Bäuerin Eva Rosina Weiß fürchtete, dass ihr das Wasser für ihre Wiesen abgezapft würde, wenn ihr Nachbar Nikolaus Ihrig seine Pläne, sein Gebäude mit einem Mühlrad auszustatten und eine neue Mahlmühle im Unterhöllgrund anzusiedeln, umsetzen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kkuYsAs3I/AAAAAAAAAHA/0azpo4469Zs/s1600-h/Hoellgrund_historisch_HAHL.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177209625958724466" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kkuYsAs3I/AAAAAAAAAHA/0azpo4469Zs/s320/Hoellgrund_historisch_HAHL.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als Ihrig schließlich eine herrschaftliche Mühlenkonzession beim Amt Zwingenberg beantragte, begann der fast einjährige Rechtsstreit Weiß contra Ihrig, der sogar zu einer statistischen Bevölkerungserhebung im Herrschaftsgebiet der Zwingenberger führte, um die Notwendigkeit der Errichtung einer neuen Mahlmühle im unteren Höllgrund einschätzen zu können. - Am Ende, im zeitigen Frühjahr 1806, gab es eine gütliche Einigung zwischen beiden Parteien sowie eine exakte gesetzliche Regelung, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit welcher Anlieger Wasser aus den dörflichen Kandeln für seine Wiesen respektive seine Mühle entnehmen durfte. Wiesenwässerungsgesetze hießen solche Regelungen, und es gab sogar sogenannte Wiesenwässerwarte, die im Konfliktfall zweier Interessensgruppen zur Klärung der Umstände und Ansprüche hinzugezogen wurden. - Das historische Foto zeigt die im frühen 20. Jahrhundert immer noch weitaus offenere Hangwiesenlandschaft, kulturlandschaftliche Spuren, die wenige Jahrzehnte später immer mehr von Wiederbewaldung bedroht wurden; neuerdings versucht man durch landschaftspflegerische Maßnahmen dem Verbuschungseffekt ein wenig entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute sind im Höllgrund zahlreiche Relikte historischer Wirtschaftsformen erhalten: Verfallene Kandel heben sich als unscheinbare Geländestufen von den Hängen ab, und zwei im 19. Jahrhundert mit Mühlrädern ausgestattete bäuerliche Gebäude stehen noch im Unterhöllgrund und dienen als geschichtsträchtige Wohnhäuser. Im Oberhöllgrund erzählt die restaurierte Holznersmühle mit Mühlrad, Mühlgraben und den über die Hangwiesen angelegten Wasserkandeln aus einer Zeit, als die Odenwaldbauern noch existentiell abhängig davon waren, was ihnen die landschaftlichen Ressourcen bieten konnten, und mit ihnen die technisch erstaunlich gut genutzte Wasserkraft dieses Bachtals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kkVosAs2I/AAAAAAAAAG4/SNTs97xdw8w/s1600-h/M%C3%BChle+Oberhoellgrund_HAHL.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177209200756962146" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kkVosAs2I/AAAAAAAAAG4/SNTs97xdw8w/s320/M%C3%BChle+Oberhoellgrund_HAHL.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das historische Foto aus dem frühen 20. Jahrhundert präsentiert die Oberhöllgrunder Mühle mit einem pflügenden Bauern. Noch heute schlägt das Mühlrad hier den Takt im stillen Höllbachtal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie möchten eine &lt;strong&gt;Wanderung&lt;/strong&gt; durch diese atmosphärische Landschaft unternehmen? - &lt;em&gt;Mein Tipp:&lt;/em&gt; Starten Sie im Unterhöllgrund und folgen Sie zunächst der asphaltierten, aber dennoch idyllischen Straße, immer am Höllbach entlang, bis zum Oberhöllgrund. Unterwegs können Sie, wenn Sie die Augen offenhalten, Spuren der landbauhistorischen Wasserkanäle an den Hängen entdecken, aber auch die historischen Häuser des Mühlenhofs werden Sie passieren. An sonnigen Sonntagen, wenn der Ausflugsverkehr zum bewirteten Mühlengasthaus der Familie Holzner besonders groß sein sollte, möchten Sie vielleicht lieber einen der am Hang verlaufenden Wanderwege nutzen, immer parallel zum Talboden. Sie kommen bald an die historische Holznersmühle, wo Sie das intakte Mühlrad bewundern können. Und wenn Sie hier einkehren - vielleicht führt Sie der Gastwirt sogar durch sein historisches Gebäude mit dem liebevoll restaurierten Mahlwerk?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann sei Ihnen der Anstieg, immer weiter am Höllbach, bis nach Mülben empfohlen, wo Sie schließlich am Mülber See das wunderbar gelegene Quellgebiet des etwa sieben Kilometer langen Fließgewässers erreichen. - Für den Rückweg können Sie erst ein Stück den selben Weg benutzen - und dabei vielleicht dem Kurgestüt noch einen Besuch abstatten. Dann aber laufen Sie den 40er Ortsweg von Mülben aus bis zum Felsenhaus, einem markanten Sandstein-Aufschluss, wo einst die heimatlosen Räuber der Winterhauchbande um den Hölzerlips übernachtet und ihr Diebesgut aufgeteilt haben sollen. Übrigens: Auch in einer noch heute erhaltenen Scheune des Unterhöllgrundes soll man den Räubern Unterschlupf gewährt haben! - Über das Jagdschloss Max-Wilhelmshöhe, das aus den Sandsteinen des um 1850 wüstgefallenen Dorfes Oberferdinandsdorf erbaut wurde, kommen Sie auf den Rennweg und von hier aus schließlich wieder in den Unterhöllgrund, dem Ausgangspunkt Ihrer Wanderung. Selbstverständlich können Sie alternativ auch an vielen anderen Lokalitäten Ihren Rundweg beginnen, bspw. an der Holznersmühle oder am Kurpark in Mülben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Wanderkarte, Maßstab 1:20.000, Nr. 13 "Neckartal-Odenwald" finden Sie alle Wege und Lokalitäten aufgeführt und können sich Ihre Tageswanderung individuell zusammenstellen. Oder wenn Sie möchten, kontaktieren Sie einfach "Michael Hahl - proreg" und vereinbaren Sie eine geführte Themenwanderung für Ihren Betriebsausflug, Ihre Wandergruppe oder Schulklasse. - So oder so: Wir wünschen viel Spaß im Tal, wo die Zeit langsamer vergeht als anderswo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Abbildungen:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Alle Fotos stammen aus dem proreg-Archiv - Copyright: Michael Hahl&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Publikationen zum Höllgrund:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;HAHL, M. (2004): Der Mühlenstreit im Unterhöllgrund 1805/1806. Ein Beitrag zur Siedlungsgeschichte des südlichen Odenwaldes sowie zum Konfliktpotential zwischen Mühlengewerbe und Wässerwirtschaft. In: Gemeinde Waldbrunn (Hrsg.): 600 Jahre Waldkatzenbach. Chronik eines Dorfes auf dem Winterhauch. S.129-150 &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;HAHL, M. (2004): Der Streit um das Wasser. In: Dorflinde. Zeitschrift des Odenwaldklubs. 86.Jg. H.3, 2004. S.6-7 &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;HAHL, M. (2004): Der Mühlenhof im Unterhöllgrund. In: Dorflinde. Zeitschrift des Odenwaldklubs. 86.Jg. H.2, 2004. S.4-5 &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;HAHL, M. (2008): Siedlungsspuren im Unterhöllgrund. Geologie und frühe Siedlungsgeschichte eines Weilers im südöstlichen Odenwald. In: Der Odenwald. Zeitschrift des Breuberg-Bundes&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Dieser Beitrag wurde am 13. März 2008 auf &lt;a href="http://proregnews.blogspot.com/"&gt;http://proregnews.blogspot.com/&lt;/a&gt; erstmals veröffentlicht. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-5148997846334382398?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/09/muhlenweiler-im-hellen-grund-wandertipp.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R9kgLYsAs1I/AAAAAAAAAGw/vgmx3t57Ntc/s72-c/Muehlenhof_Haa%C3%9FscheMuehle_HAHL.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-7174187351501439692</guid><pubDate>Sun, 23 Aug 2009 20:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-08-23T22:24:15.099+02:00</atom:updated><title>Wandertourismus 2010</title><description>&lt;strong&gt;Trends und Chancen auf dem Wandermarkt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Von Michael Hahl&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.1 Wandertourismus auf neuen Wegen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den 1990er Jahren begann eine Marburger Forschergruppe um Dr. Rainer Brämer die Freizeitaktivität Wandern und die Bedürfnisse des modernen Wanderers unter sozialwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen. Aus repräsentativen Befragungen, die jährlich unter dem Titel „Profilstudien Wandern“ ausgewertet wurden, konnten Qualitätskriterien für eine zeitgemäße Wanderinfrastruktur entwickelt werden. Die Marburger Forscher waren damit maßgebliche Pioniere dieses vor allem für die Tourismuswirtschaft bedeutenden Aufgabenfeldes; ihre Tätigkeit mündete in die Gründung des Deutschen Wanderinstituts, das bis heute für die mit dem Wandersiegel zertifizierten „Premiumwege“ verantwortlich zeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;„Im Mittelpunkt einer Wanderung steht heute nicht mehr das Zurücklegen möglichst großer Strecken oder die Erweiterung des Bildungshorizontes, sondern das individuelle, möglichst singuläre Erlebnis. (...) &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="javascript:popup("&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Daher muss sich das Erlebnis gewissermaßen von allein entlang des Wanderweges entfalten. Für die Wanderwegeplaner und -betreuer heißt das, potenzielle Erlebniskonfigurationen bereits gezielt vorwegzunehmen und zu optimieren sowie das Wanderleitsystem so narrensicher zu gestalten, dass der Wandergast nicht vom eigenständigen Entdecken der Erlebniselemente abgelenkt wird. (...) Die Inszenierung besteht darin, vorhandene Landschaftssegmente zu optimalen Touren zusammenzufügen. (...) Schöne Landschaften sind Landschaften, in denen es uns instinktiv gut geht, weil wir uns dort als Naturwesen sicher fühlen. Sobald wir in die Natur hinausgehen, werden auch beim Hightechbürger die alten Instinkte wieder lebendig.“&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Dr. Rainer Brämer, &lt;a href="http://wanderforschung.de/"&gt;http://wanderforschung.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neuen Perspektiven flossen auch in eine ausführliche Studie unter dem Titel „Qualitätsoffensive Wandern“ ein, die vom Deutschen Wanderverband in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband im Jahr 2003 herausgegeben wurde. Auf der empirischen Grundlage der Marburger Forscher wurden Gütekriterien für Wanderwege, wanderfreundliche Gastgeber und Wanderprospekte zusammengetragen. Wolfgang Clement, der damalige Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, weist im Vorwort auf das ökonomische Wertschöpfungspotenzial des Wandertourismus insbesondere für die deutschen Mittelgebirge hin. „Zur Stärkung dieses Marktsegments“, so Clement, „bedarf es einer konsequenten Qualitätsverbesserung des wandertouristischen Angebotes, um den Ansprüchen der heutigen „Wanderklientel“ gerecht zu werden“ (vgl. Studie „Qualitätsoffensive Wandern“, Langfassung, S.1).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Praxisleitfaden der „Qualitätsoffensive Wandern“ war eine weitere wichtige Wegmarke zur Güteentwicklung im deutschen Wandertourismus, die beim Wanderverband mit dem Projekt „Wanderbares Deutschland“ unter der Leitung von Erik Neumeyer untermauert wurde. – Vergleichbar mit den „Premiumwegen“, wenn auch nicht ganz so strengen Bewertungskriterien unterworfen, verläuft die überwiegende Strecke der „Qualitätswege“ des Deutschen Wanderverbands auf Naturboden und schmalen Pfaden, die Wegeattraktivität wird bestimmt von Naturschönheiten, landschaftlicher Abwechslung, Fernblicken, Sehenswürdigkeiten und kulturellen Besonderheiten, und perfekte Markierung und Ausschilderung gehören zur Grundausstattung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;em&gt;„Qualitätsweg Wanderbares Deutschland - Gütesiegel für Wanderwege&lt;br /&gt;Wandern liegt im Trend. (...) Doch wie steht es mit der Qualität beim Wandern? Entspricht das Angebot den gestiegenen Ansprüchen der attraktiven Wanderklientel? Das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ legt deutschlandweite Standards für Wanderwege fest und bringt dreifachen Nutzen für den Wandertourismus:&lt;br /&gt;1. Die Qualität der Wegeinfrastruktur wird in den Regionen thematisiert und nachhaltig verbessert. Es entsteht regionale Wanderkompetenz.&lt;br /&gt;2. Der Wandergast bekommt eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe für seine Reiseentscheidung.&lt;br /&gt;3. Die Wanderdestinationen können das Qualitätszeichen als Wettbewerbsvorteil in der Vermarktung des wandertouristischen Angebotes nutzen und sich als Qualitätsmarke profilieren.“&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/pdf/Flyer_Qualitaetsweg.pdf"&gt;http://www.wanderbares-deutschland.de/pdf/Flyer_Qualitaetsweg.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der neuen Wanderforschung waren die Zeichen der Zeit klar: Das „Wandern“ war längst aus dem „Kniebundhosen-Image“ herausgewachsen, hatte neue, für den Tourismusmarkt wichtige Zielgruppen erreicht, neue Trends geprägt und benötigte dringend eine umfassende Qualitätsentwicklung auf vielen Ebenen. Seither ist viel geschehen; heute werben schon zahlreiche Mittelgebirgsregionen mit ihren zertifizierten Mehrtages- oder Tagesstrecken, ausgewiesen entweder als „Premiumwege“ vom Deutschen Wanderinstitut oder als „Qualitätswege“ vom Deutschen Wanderverband. Die Zertifikate haben die wichtige Aufgabe, dem Wandergast Qualitätsgarantien zu signalisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wandergast sucht &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;em&gt;„nach möglichst harten wandertouristischen Qualitätsindizien. Hier liegt die entscheidende Chance für den Inlandstourismus: Er muss dem Gast die Sicherheit vermitteln, in besten Händen zu sein. Und das kann er durch nichts überzeugender als durch handfeste Qualitätsgarantien. Sie sind das entscheidende Kontaktelement zwischen Touristikern und ihren Kunden, die sich ansonsten kaum begegnen.“&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dr. Rainer Brämer, Quelle: &lt;a href="http://wanderforschung.de/files/wandeu02kz1236017693.pdf"&gt;http://wanderforschung.de/files/wandeu02kz1236017693.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Weitere Informationen zum Thema (zuletzt abgerufen im April 2009):&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wanderverband.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.wanderverband.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.wanderbares-deutschland.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;/&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wanderinstitut.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.wanderinstitut.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.2 Wanderfreundliche Gastgeber und Unterkünfte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu hochwertigen Wandererlebnissen gehören auch wanderfreundliche Einkehrmöglichkeiten und Unterkünfte, die den gewachsenen Ansprüchen der Wanderer mit einem erhöhten und gesicherten Qualitätsniveau begegnen. Um dem Wanderer Orientierungslinien zu ermöglichen, wurde vom Deutschen Wanderverband ein spezieller Zertifizierungsprozess mit dem Gütesiegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;„Unter dem Motto “Wanderer herzlich willkommen” möchten wir Ihnen wanderfreundliche Unterkünfte vorstellen. Denn Wandern heißt nicht nur sich in der Natur erholen, sondern auch genießen. Dabei spielen die Unterkunft, die Herzlichkeit der Gastgeber, Serviceleistungen und gute Tipps, die der Wanderer vor Ort erhält, eine große Rolle. (...) Gäste werden auch nur für eine Nacht aufgenommen, auf Wunsch wird das Gepäck zur nächsten Unterkunft transportiert. Ortskundige Mitarbeiter informieren über interessante Touren in der Region, manchmal bietet der Chef auch persönlich eine Wanderung an. Hol- und Bringdienste zum Ausgangpunkt Ihrer Wanderung sind ebenso selbstverständlich wie ein Lunchpaket für den langen Wandertag. Damit Sie hierauf vertrauen können, hat der Wanderverband Qualitätskriterien entworfen, denen die Unterkünfte sich verschrieben haben.“ &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.wanderverband.de/html/unterkunfte.html"&gt;http://www.wanderverband.de/html/unterkunfte.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;„Der Deutsche Wanderverband unterstützt die Orientierung an den Bedürfnissen der Wandergäste seit Jahren und bietet nun als Träger der Marke „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ das einzige bundesweite und geprüfte Qualitätssiegel für besonders wanderfreundliche Gastronomiebetriebe an. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit den Landesmarketingorganisationen und regionalen Tourismusorganisationen. Zusammen mit den Partnern vor Ort werden die geforderten Kriterien in den Gastronomiebetrieben Punkt für Punkt kontrolliert.“&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/Qualitätsgastgeber"&gt;http://www.wanderbares-deutschland.de/Qualitätsgastgeber&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.3 Genuss und Gesundheit - Individualität und „Selfness“&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr zeichnet sich ab, dass Wanderer auch die genießerischen und zunehmend die gesundheitlichen Facetten ihres Freizeitstils schätzen und forcieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;„Das Genusswandern hat enorm zugenommen. Erst die Natur genießen, hinterher gut essen gehen. (...) Ganz wichtig ist das Motiv Gesundheit, was bei den Jüngeren eher Stressentlastung heißt, während die Älteren direkt an den Kreislauf oder die körperliche Fitness denken.“&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Dr. Rainer Brämer, 2006, &lt;a href="http://www.wanderforschung.de/"&gt;http://www.wanderforschung.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Präferenzen schaffen großartige Chancen für den Mittelgebirgstourismus mit vielen gesunden heimischen Genießerprodukten. Eine Region, welche die Wandererklientel auch mit entsprechenden Gastgeberangeboten an sich binden kann, stärkt das Wertschöpfungspotenzial für Land und Leute: Da gesunde regionale Produkte unter Wanderern begehrt sind, dient der tourismuswirtschaftliche Nutzen somit auch den heimischen Landwirten und der Kulturlandschaftspflege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus werden Wanderer immer individualistischer, wie die „Profilstudie Wandern“ 2008 deutlich macht. Das stellt nicht nur die Wandervereine vor Probleme, weil ausgeprägte Individualität und Vereinsbindung kaum mehr zusammen kommen. Aber auch die Touristiker stehen damit vor Herausforderungen: Mit den üblichen Pauschalen erreicht man den eingefleischten Individualisten kaum; die Herausforderung dürfte darin bestehen, das Wandertourismusangebot mit der Atmosphäre des Individuellen zu gestalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zukunftsforscher Matthias Horx prognostiziert die „Suche nach dem Ich“ als Megatrend: Der neue Lebensstil „Selfness“ wird nach Meinung seines Zukunftsinstituts die eher passive Genießervariante „Wellness“ zunehmend ersetzen. Selfness zielt auf die aktive Stärkung mentaler Fitness, und auch durch die unmittelbare Natur- und Landschaftserfahrung wird die Sicht ins eigene Innenleben klarer. Wenn Selfness zunehmend den Lifestyle des modernen Wanderers prägt, müssen sich wandertouristische Planung, Qualitätsentwicklung und Marketing mit passender Imagekommunikation und entsprechenden Angeboten darauf einstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.4 Die Wanderforschung geht weiter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Wandertrends nicht starr sind, sondern sich weiterentwickeln, muss auch die Qualitätsentwicklung im Wandertourismus aktuell und lebendig bleiben. Unter dem Arbeitstitel „Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern“ wird im Zeitraum 2009/2010 eine umfassende, deutschlandweite Marktanalyse durchgeführt. Der Deutsche Wanderverband beauftragte das Europäische Tourismusinstitut (ETI) mit dem Tourismusgeografen Prof. Heinz-Dieter Quack als Geschäftsführer, die vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderte Studie umzusetzen, um noch mehr Klarheit über die Bedürfnisse der Wanderer zu erhalten, noch gezieltere wandertouristische Angebote zu ermöglichen. Erste Ergebnisse werden zur ITB in Berlin im März 2010 erwartet, bis zum 30. Juni 2010 soll die Studie abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Informationen zur Grundlagenstudie (zuletzt abgerufen im April 2009): &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wanderverband.de/PM_1_Start_Grundlagenstudie_6_1_09.pdf"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.wanderverband.de/PM_1_Start_Grundlagenstudie_6_1_09.pdf&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.eti.de/cgi-bin/cms"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.eti.de/cgi-bin/cms&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auch Dr. Rainer Brämer und die „Forschungsgruppe Wandern und Natur“ des Deutschen Wanderinstituts forschen weiter. Seit 1998 wurden in den „Profilstudien Wandern“ immerhin 18.000 Wanderer in ganz Deutschland befragt; ein immenser Wissenspool ist dabei entstanden, der mit jeder weiteren Befragung ergänzt und brandaktuell für den Wandertourismus umgesetzt werden kann. Seit 2008 ist Brämers Wanderkompetenz auch im Internetportal zugänglich: &lt;a href="http://www.wanderforschung.de/"&gt;http://www.wanderforschung.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.5 Wandermarkt heute: Marketing, Inszenierung, Ranking&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Mehr noch als in den 1990ern kommt es heute darauf an, was die jeweilige Wanderregion aus „ihrem“ zertifizierten Wanderweg macht: Nicht allein die „Hardware“ der Wanderinfrastruktur – Wegeverlauf, Wegegüte, Gastgeberqualitäten usw. – ist von wandertouristischer Bedeutung; die Marken- und Imagebildung der „neuen Wege“ ist in den letzten Jahren zunehmend wichtig geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu gehören populäre Wanderbücher und Interviews oder Weblogs mit populären Vermittlern der Wanderkultur (Manuel Andrack u.v.m.), aber auch Marketingkooperationen („TopTrails of Germany“, „Best of Wandern“) sowie Rankings („Wahl der Wanderziele Deutschland“, „Deutschlands schönster Wanderweg“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Wanderziel des Jahres „ist so offenkundig manipuliert worden, dass den Wahlsiegern die Entgegennahme der "&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Auszeichnungen" nur peinlich sein kann. Fast mehr noch erstaunt die Skrupellosigkeit, mit der Touristiker und Wanderer um eines Marketinggags willen für dumm verkauft wurden. Schaden nehmen indes auch alle diejenigen, die sich ernsthaft um die Qualität ihrer Wanderangebote bemühen und durch derartige rein kommerzträchtige Schaumschlägereien an die Wand gespielt werden.“ &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Dr. Rainer Brämer &lt;a href="http://www.wanderforschung.de/"&gt;http://www.wanderforschung.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn Rankings grundsätzlich legitime Mittel der Imagekommunikation sind, so sollte doch klar sein, dass manche Formen dieses Wettbewerbs keine objektiven Qualitätsauszeichnungen darstellen, sondern eben schlichtweg Marketinginstrumente sind, um gezielt die Popularität bestimmter Wanderdestinationen zu steigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Auszug aus einer wandertouristischen Projektskizze des &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Projektbüros Michael Hahl - proreg, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;April 2009)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-7174187351501439692?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/08/wandertourismus-2010.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-2679814687149883163</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2009 10:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-19T12:46:23.304+02:00</atom:updated><title>Tucholsky im Neckartal</title><description>Kurt Tucholsky 1928 als Reisejournalist am Neckar und am Main:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Wer Spessart und Odenwald aber zu Fuß durchwandern will, wird wahrscheinlich den größeren Genuß davontragen. Er wird drei Schönheiten in sich aufnehmen können: den Wald, den Wein und die kleinen Städte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese kleinen Städte – am Main und am Neckar – sind in jeder Jahreszeit schön, am schönsten aber im Herbst, wenn die Luft klar über den alten Dächern steht und die Architektur sich scharf gegen den hellen Himmel abhebt. Wundervoll, wie Fluß und Landschaft fast immer zusammenstehen, wie organisch so ein Städtchen um den Fluß herum und an ihm entlang gewachsen ist, so dass sich das breite Flußbett mühelos in das Bild einordnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Man laufe keinen echten oder eingebildeten ›Sehenswürdigkeiten‹ nach, sondern lasse die Musik dieser süddeutschen Landschaft auf sich wirken wie einen Orgelklang. Wer sich vor der Reise in ein paar Landschaften Dürers versenkt, tut vielleicht mehr für eine gute Vorbereitung als der emsige Geschichtsjäger mit dem Führer in der Hand; es gibt ja Reisende, bei denen man das Gefühl nicht los wird, dass sie nur ausziehen, um zu sehen, ob auch noch alles da ist ..."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr davon? Schauen Sie &lt;a href="http://www.textlog.de/tucholsky-odenwald-spessart.html"&gt;hier&lt;/a&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-2679814687149883163?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/04/tucholsky-im-neckartal.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-6702035654843270366</guid><pubDate>Wed, 01 Apr 2009 11:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-04T18:11:16.337+02:00</atom:updated><title>Landschaftsporträt Neckartal</title><description>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;Wanderbare Annäherung zwischen &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;Gehgenuss und Geographie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Von Michael Hahl&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSE651gjI/AAAAAAAAAPA/nboOn5-8H5s/s1600-h/Guttenbachblick_HAHL0608+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319685829339480626" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSE651gjI/AAAAAAAAAPA/nboOn5-8H5s/s200/Guttenbachblick_HAHL0608+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Von Eichendorff zur Informationsgesellschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine Wanderung ist mehr als Bewegung in der Landschaft: Wandern ist intensive Wahrnehmung. Der durchstreifte Raum, der mehr ist als nur Erlebniskulisse, hat sein Eigenleben. Im individuellen Schrittmaß offenbart er uns sein ihm innewohnendes Wesen. So wird eine mehrtägige Wanderung durchs Neckartal zu einer landschaftskundlichen Annäherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Weg beginnt an der westlichen Umgrenzung des Naturparks Neckartal-Odenwald: in Heidelberg, der „Hauptstadt der Romantik“. Startpunkt Alte Brücke. Goethe zeigte sie sich einst „in einer Schönheit, wie vielleicht keine Brücke der Welt. Durch die Bogen sieht man den Neckar nach den flachen Rheingegenden fließen“. Westblick! Ich gelange flussaufwärts über den alten Treidelpfad bis zum Naturschutzgebiet Russenstein und steige bergauf durch bizarre Granitfelsen der „Neuenheimer Schweiz“. Ostblick! Auf halber Höhe öffnet sich mir eine grandiose Aussicht ins Neckartal, die mich an ein Landschaftsgemälde von Ernst Fries aus der Zeit der Heidelberger Romantiker erinnert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNRfCQK52I/AAAAAAAAAOo/WDHga06KjGg/s1600-h/Heidelberg+AltBr%C3%BC_HAHL0308+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319685178477176674" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNRfCQK52I/AAAAAAAAAOo/WDHga06KjGg/s200/Heidelberg+AltBr%C3%BC_HAHL0308+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erstaunlicherweise entdeckt man in den alten romantischen Malereien und Eichendorff´schen Zauberworten etwas von dem, was heute wieder Bedeutung erhält: Die äußere Landschaft wird zum Gleichnis für die innere! Sinnliches Naturerlebnis und Selbsterfahrung liegen nah beieinander. Und doch erweitert die Perspektive des 21. Jahrhunderts jene der Romantik: Wir sind Kinder der Informationsgesellschaft. Auch das Verstehen-Wollen komplexer Zusammenhänge zählt, die Kenntnis von Erdgeschichte, Natur und Kultur, das ökologische Bewusstsein. Wir wollen das Wesen der Biosphäre erkennen, meinte der Philosoph Jirí Cejpek. Wir brauchen neue zukunftsfähige Mensch-Umwelt-Beziehungen. Und irgendwo zwischen Gehgenuss und Geographie schleichen sich solche in unsere Wahrnehmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNTa6O7edI/AAAAAAAAAPg/_E8putwI7FE/s1600-h/Neckarblick+BurgNst_HAHL0706+AE1+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319687306628266450" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 134px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNTa6O7edI/AAAAAAAAAPg/_E8putwI7FE/s200/Neckarblick+BurgNst_HAHL0706+AE1+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNTph1r6cI/AAAAAAAAAPo/oCzW8R4Pzpg/s1600-h/Schadeck+Nst_HAHL0706+AE1+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319687557777975746" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 134px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNTph1r6cI/AAAAAAAAAPo/oCzW8R4Pzpg/s200/Schadeck+Nst_HAHL0706+AE1+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNRo3XBCuI/AAAAAAAAAOw/qPEfNvV4ML0/s1600-h/Dilsbergblick_HAHL0706+AE1+kl.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNRo3XBCuI/AAAAAAAAAOw/qPEfNvV4ML0/s1600-h/Dilsbergblick_HAHL0706+AE1+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319685347351792354" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNRo3XBCuI/AAAAAAAAAOw/qPEfNvV4ML0/s200/Dilsbergblick_HAHL0706+AE1+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Frühe Besiedlung und unromantische Ritterburgen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;An der Abtei Neuburg vorbei geht es weiter bis Neckargemünd, wo die aus dem Kraichgau kommende Elsenz den Neckar erreicht. Sie hat sich ein Tal ausgesucht, das einst von einer 16 Kilometer langen, späterhin abgeschnürten Neckarschleife gebildet wurde. Im Jahr 1907 fand man bei Mauer, in den eiszeitlichen Ablagerungen der ehemaligen Flussschlinge, den heute weltberühmten Unterkiefer des Homo heidelbergensis, einer evolutionären Übergangsform zum Homo sapiens. Auch dieser Frühmensch war ein Wanderer! Aber vor 600.000 Jahren war seine nomadische Lebensweise Standard, die Sesshaftigkeit noch fern, Ackerbau noch undenkbare Innovation ferner Zukunft. Die neolithische Besiedlung Süddeutschlands begann etwa 5000 v. Chr., viel später folgten Kelten, Germanen und das römische Intermezzo. Mit der alemannischen und fränkischen Landnahme vom dritten bis zum zehnten nachchristlichen Jahrhundert setzte ein, was wir heute als Siedlungsgeschichte erforschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte mit geologisch bedingten Gegensätzen, auch in unserer Region: Kraichgau und Odenwald – zwei Naturräume, der eine geprägt von Muschelkalk und fruchtbarem Löss, der andere vom silikatsauren Buntsandstein, folglich „Altsiedelland“ im Süden, „Jungsiedelland“ nördlich der Gesteinsgrenze. Das Odenwälder Neckartal hat Sonderstatus, denn auch hier ermöglichten Löss und Auenlehme frühe Besiedlung. Binau zum Beispiel ist im 8. Jahrhundert erstdokumentiert, die Geschichte Mosbachs beginnt im 9. Jahrhundert als Siedlung um ein Kloster. Dagegen wurde die Waldwildnis des Hohen Odenwaldes erst einige Jahrhunderte später für landesherrschaftliche Kolonisierungsbestrebungen interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Blick auf den exponierten Dilsberg führt mein Weg zur Neckarsteinacher Burgengruppe; ich mache Rast an der sandsteinroten Burgruine Schadeck. Abenteuerlich ist nicht nur die Positionierung des Schwalbennests an einem der extremen Steilhänge des Neckartals; spannend ist auch die brandaktuelle Forschungslage: Schadeck sei gar nicht, wie bislang stets angenommen, Gründung der Landschaden von Steinach, vielmehr entstand sie 1335 als Gegenburg des Erzstiftes Mainz, um – nomen est omen – insbesondere der Steinacher Vorderburg zu „schaden“, also einen strategischen Gegenpol zu setzen. „Kalter Krieg“ im Neckartal! Romantik stellte sich an der Burgenstraße erst weitaus später ein, in einer Epoche, als es längst keine Ritter mehr gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNWCpXLLLI/AAAAAAAAAP4/k9t2CHYkHe0/s1600-h/ReichenbucherH%C3%B6he_HAHL0508+kl.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNWQQZas7I/AAAAAAAAAQA/qn8TwPE9xvg/s1600-h/EberbBreitenst_Hahl1008+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319690422134158258" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNWQQZas7I/AAAAAAAAAQA/qn8TwPE9xvg/s200/EberbBreitenst_Hahl1008+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNVwWwMKGI/AAAAAAAAAPw/zpp4BhPC3HA/s1600-h/EberbBreitenst_Hahl1008+015+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319689874084472930" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNVwWwMKGI/AAAAAAAAAPw/zpp4BhPC3HA/s200/EberbBreitenst_Hahl1008+015+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dynamisches Flusstal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Selbst der Neckar „wandert“! Im Lauf der Jahrmillionen hat er mehrfach seinen Lauf verändert. Davon zeugen die Umlaufberge: übriggebliebene Kuppen, einst von Flussmäandern umflossen, die später abgeschnürt wurden und trocken fielen. Eberbach, „Stadt der Umlaufberge“ mit Altstadtambiente, hat gleich mehrere dieser flussgeschichtlichen Relikte aufzuweisen. Die markantesten sind der junge Ohrsberg und der ältere Schollerbuckel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Anstieg zur Kulturlandschaft Breitenstein überschaue ich auch den auffallenden Eberbacher Flussknick, eine weitere Spur bewegter Geologie: Als sich die Bruchschollen des Rheingrabens abzusenken begannen, nahmen Flusssysteme ihren Lauf auf, die in westlicher Richtung dem neu entstehenden Gefälle am Gebirgsrand folgten. Vor 30 Millionen Jahren dürfte sich ein kleiner Neckarlauf im Raum Heidelberg gebildet haben, dessen Quellgebiete in dem sich empor wölbenden Odenwald lagen. Da der Absenkungsprozess des Rheingrabens anhielt, musste sich der junge Fluss tief in die Gesteinschichten des Mittelgebirges einsägen und konnte sein Quellgebiet durch rückschreitende Erosion immer weiter nach Osten verlagern. Als er seinen Lauf bis in den Raum, wo heute Eberbach liegt, verlängert hatte, erreichte er ein weitaus älteres Flusssystem, das zur Donau entwässerte. Durch die größere Erosionskraft konnte der junge Neckar dieses südwärts orientierte Gewässer anzapfen und eine großräumige Flussumkehr setzte ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manches spricht dafür, dass die Itter einst der Oberlauf dieses alten, südlich abfließenden Systems war. Der Eberbacher Neckar-Knick repräsentiert die erste große Flussanzapfung und ist ein wesentliches Vermächtnis der südwestdeutschen Flussentwicklung. Das Tal, welches der Neckar in Jahrmillionen schuf, können wir heute in wenigen Tagen durchwandern; der Neckar und ich – wir haben definitiv ein unterschiedliches Zeitmaß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSYZsBzbI/AAAAAAAAAPQ/Xz-tzOfspd0/s1600-h/Staustufe+Nst_HAHL06+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319686164020579762" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSYZsBzbI/AAAAAAAAAPQ/Xz-tzOfspd0/s200/Staustufe+Nst_HAHL06+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNR4ViDkLI/AAAAAAAAAO4/K3JiMd_kBCw/s1600-h/Staustufe+Guttenbach_HAHL0706+AE1+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319685613149196466" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNR4ViDkLI/AAAAAAAAAO4/K3JiMd_kBCw/s200/Staustufe+Guttenbach_HAHL0706+AE1+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Kunst des Fließens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Burg Zwingenberg und die Wolfschlucht sind weitere Stationen auf meiner kurzweiligen Wanderung. Bei Neckargerach mache ich einen Abstecher in die Margaretenschlucht – auch sie ein Zeugnis der Flussgeschichte – und wechsle dann mit Blick auf die Minneburg das Ufer, um den Mittelberg zu umrunden, einen weiteren Umlaufberg. Unnötige Wege sind jetzt unmöglich; wer sich auf eine Mehrtageswanderung einlässt, erlernt Schritt für Schritt die Lebenskunst des Sich-Zeit-Nehmens. Wandern ist Entschleunigung, Entdeckung der Langsamkeit, Fließen wie der Fluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nutze die Guttenbacher Staustufe, um den Neckar erneut zu queren. Einst war der keltisch benannte „nikar“ ein wildes Wasser; heute ist er stauregulierte Bundeswasserstraße, gezähmt und entschleunigt von 27 Stufen zwischen Mannheim und Plochingen, die ganzjährige Schiffbarkeit gewährleisten. Das im 20. Jahrhundert umgesetzte Projekt „Verkehrsachse Neckar“ erforderte Abstriche in der Ökologie: Die für ein intaktes Fließgewässer so wichtige Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen wurde deutlich eingeschränkt. Heute schaffen Renaturierungsmaßnahmen einen gewissen Ausgleich. – Weiter flussaufwärts, an den vom Neckar angeschnittenen Hängen von Schreckberg und Hamberg, ist der Übergang vom Buntsandstein zum Muschelkalk dokumentiert. Ich verweile auf dem Bismarckturm mit Ausblick über den lössbedeckten Mündungstrichter der Elz. Dann führt mich mein Weg in die Fachwerkstadt Mosbach, wo ich einen weiteren Wandertag kulinarisch besiegle, um mich für die letzte Etappe zu stärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen steige ich in südöstlicher Richtung über die Bergkuppe und komme durch einen sonnenwarmen Weinhang bis zur kalkgrauen Burg Hornberg. Die flachwelligen Muschelkalkhügel geben dem Neckartal hier eine gänzlich andere Erscheinung wie im Odenwald, wo der Fluss von den wuchtigen Steilhängen des Buntsandsteins flankiert wird. Die Grenze des Naturparks Neckartal-Odenwald hinter mir lassend, wandere ich noch bis zum Barockschloss Horneck, eng verbunden mit der Gundelsheimer Altstadt, quere den Neckar und erreiche bald Wimpfen, die alte Kaiserpfalz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSgoKV4lI/AAAAAAAAAPY/_mUZrzM3EG8/s1600-h/Neckarweide_HAHL0408+kl.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319686305344774738" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSgoKV4lI/AAAAAAAAAPY/_mUZrzM3EG8/s200/Neckarweide_HAHL0408+kl.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man geht dem Geheimnis einer Landschaft erst dann auf den Grund, wenn man in ihr geht, wenn man sich auf ihre sonnigen Felsen setzt oder dem Wasser beim Fließen zusieht. Wandern im Neckartal macht das Eigenleben eines großartigen Natur- und Kulturraums fühlbar. Irgendwo zwischen Gehgenuss und Geographie erweitert sich, leise und leichtfüßig, die Wahrnehmung der äußeren wie auch der inneren Landschaft – ein fließender Vorgang der Erkenntnis! Und mit diesem Gedanken bin ich am Ziel meiner Wanderung angekommen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Publikation für den Naturpark Neckartal-Odenwald -&lt;/strong&gt; Literaturangabe wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;HAHL, M. (2009): Landschaftsporträt Neckartal. Wanderbare Annäherungen zwischen Gehgenuss und Geographie. In: Der Naturpark bewegt. Jahresprogramm 2009. Eberbach. S. 4-9. &lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Copyrights auf Text und Fotos: Michael Hahl &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Unsere Fotos stellen wir Ihnen gerne gegen ein Fotoautorenhonorar für Ihre Imagezwecke zur Verfügung. Natürlich können Sie Michael Hahl auch als Texter und Autor engagieren. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Sie haben Interesse? Sprechen Sie uns bitte an! Kontakt - siehe Leiste, oben rechts.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-6702035654843270366?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/04/landschaftsportrat-neckartal.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/SdNSE651gjI/AAAAAAAAAPA/nboOn5-8H5s/s72-c/Guttenbachblick_HAHL0608+kl.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5238691003715571747.post-8543432523939703616</guid><pubDate>Thu, 08 Jan 2009 20:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-01T14:25:59.808+02:00</atom:updated><title>Wandern ist Lebenskunst</title><description>&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Von Michael Hahl&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Motive, Moden, Marken&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wandern boomt in Deutschland. Das verraten nicht nur die Verkaufserfolge der Wanderbuchbestseller von Hape Kerkeling oder Manuel Andrack, das wissen vor allem die Umfragen: Rund 40 Millionen Deutsche gehen gerne auf Wandertour! Die Freizeitwünsche des Wanderpublikums sind nicht zuletzt ein starker tourismuswirtschaftlicher Faktor für die Region. Um zu verstehen, was Wanderer wollen, werden Marktanalysen durchgeführt, etwa die Umfragen des Natursoziologen Dr. Rainer Brämer. „Mit jeder Studie“, so Brämer, „erweitert sich das Knowhow für die umfassende Gestaltung marktgerechter Produkte.“ Qualität muss sich anhand bestimmter Kriterien messen lassen, nur dann kann man sie im Wandertourismus praktisch umsetzen. Das ist nicht immer einfach, denn so facettenreich wie die Lebensstile der Wanderer sind ihre Motive: Landschaft und Natur genießen wollen alle, wichtig sind zudem Gesundheit, Stressentlastung und nicht zuletzt die Gaumenfreude bei der Einkehr. Doch je nach Alter, Bildung oder Geschlecht gibt es abweichende Schwerpunkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Wanderinfrastruktur ist ins Blickfeld der Touristiker gerückt. Seit den 90er Jahren wird ein Diskurs über die veränderten Ansprüche des „neuen Wanderers“ geführt: Moderne Wanderwelten sollen nach landschaftspsychologischen Kriterien entwickelt, die Naturerlebnisse optimiert werden. Jede Menge neuer Wanderwege sind entstanden, Hunderttausende von Streckenkilometern durchziehen die deutschen Destinationen; längst nicht alle entsprechen den empfohlenen Qualitätsstandards. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, werden Zertifikate eingeführt: Gütezeichen dienen dazu, dem Wanderer Orientierung im Wegedschungel zu bieten. Marken wie die von Brämer entwickelten „Premiumwege“ oder die „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes wollen helfen, höchste Erlebnisqualität zu sichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R-zCYuHAmSI/AAAAAAAAAHI/fzBKA-gEELk/s1600-h/Wanderer+Doernbachtal_HAHL0303.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5182731001146677538" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R-zCYuHAmSI/AAAAAAAAAHI/fzBKA-gEELk/s320/Wanderer+Doernbachtal_HAHL0303.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Landschaft und Lebenskunst&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Moderner Wandergenuss jetzt also mit Garantie? Ulrich Grober – populär durch sein Buch über „neue Wege zu einer alten Kunst“ – will einem allzu „etikettierten Wanderboom“ das Wesentliche des Wanderns entgegensetzen. „Es kommt nicht nur auf die Zertifizierung eines Weges an“, so äußert er sich im Wandermagazin, „sondern darauf, ob ich die ökologischen und kulturellen Schätze am Weg wahrnehmen kann, dass ich dafür empfänglich bin.“ Für ihn spielen „Marken“ keine Rolle: Wandern sieht er als individuellen Gegenentwurf zur technisierten Alltagswelt. Schritt für Schritt findet der Wanderer wieder zu sich selbst und zu einem entschleunigten Lebensrhythmus mit menschlichem Maß. Reale Erlebnisse in „begehbaren Räumen“ schaffen Kontraste zu den „besehbaren“ virtuellen Wirklichkeiten, geben neue Balance, neue Perspektiven. Und vielleicht, so Grobers Credo, entstehen aus der Kontrasterfahrung des Wanderers neue Leitbilder für eine ressourcenschonendere Lebensweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist die äußere Landschaft, die der Wanderer durchläuft, somit ein Gleichnis für die innere? Ist Wandern ein persönlicher Weg zwischen Naturerlebnis und Selbsterfahrung? Die bodenständigen Analysen Brämers scheinen den Trend zu bestätigen: Immerhin ist die Vorliebe für individuelle Wandertouren in den letzten Jahren erstaunlich gestiegen, im Jahr 2005 bekennen sich 46 Prozent der Befragten als Wanderindividualisten. Brämer möchte den „berechtigten Bedürfnissen zivilisationsgeschädigter Zeitgenossen“ gerecht werden. – Unter den gesellschaftlichen und ökologischen Vorzeichen des 21. Jahrhunderts wird Wanderlust zur Lebenskunst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Auszug aus HAHL, M. (2008): Wandern ist Lebenskunst. Frischer Wind im Wanderparadies Naturpark Neckartal-Odenwald. In: Der Naturpark bewegt. Jahresprogramm 2008.&lt;br /&gt;Eberbach. S.4-9. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mehr &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://www.wanderforschung.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Brämer&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;?&lt;br /&gt;Mehr &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=2578"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Grober&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;?&lt;br /&gt;Mehr &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wanderbares Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5238691003715571747-8543432523939703616?l=wanderfokus-odenwald.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://wanderfokus-odenwald.blogspot.com/2009/01/wandern-ist-lebenskunst.html</link><author>noreply@blogger.com (Michael Hahl - proreg)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_6EnxDlQlWWM/R-zCYuHAmSI/AAAAAAAAAHI/fzBKA-gEELk/s72-c/Wanderer+Doernbachtal_HAHL0303.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item></channel></rss>